![]() Das Spektrum der Fähigkeiten von Förderschülern variiert enorm. Der Unterricht wird daher möglichst praxisnah gestaltet und so aufgebaut, dass die Schüler ein größtmögliches Maß an Selbstständigkeit erlangen können. Talentierte Förderschüler unterfordert das bisweilen. Für sie wurde das Modellprojekt "INDIVIDUELLE WEGE IN ARBEIT" konzipiert. Damit hat das Franz Sales Haus eine Möglichkeit geschaffen, diesen Schülern eine Alternative zur Beschäftigung in Werkstätten für Menschen mit Behinderung zu geben. Ziel ist die Vermittlung der Projektteilnehmer in eine Tätigkeit auf dem ersten Arbeitsmarkt. Zu Beginn des Projekts werden die praktischen und theoretischen Kenntnisse der hoch motivierten Projektteilnehmer geprüft. Auf dieser Basis erfolgt eine Berufsberatung, die Erprobungsphase und schließlich eine Vermittlung in externe Praktika. Die Schüler besuchen weiterhin an einem Vormittag die Schule, um den Kontakt zu ihrem vertrauten Umfeld zu halten. Dadurch wird ihnen die Möglichkeit gegeben, notfalls auch wieder in die Schule zurückkehren zu können. Nach 15 Monaten haben sich die Schüler ein genaueres Bild über ihre berufliche Zukunft machen können: Einige werden sofort auf dem ersten Arbeitsmarkt tätig sein können, andere entwickeln ihre Fähigkeiten in der Berufsvorbereitung weiter und es wird sicher auch junge Menschen geben, die sich im geschützten Rahmen der Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM) bestmöglich entfalten können. Alle Schüler haben am Ende des Projekts Erfahrungen auf dem Arbeitsmarkt gesammelt und können diese für ihre Zukunft nutzen. Überschrift ![]() Inhalt
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