Sprungmarke:Projektwoche am Franz Sales Berufskolleg
Projektwoche 2011 - aktiv, kreativ und informativVom 11. bis 15. April 2011 fand die alljährliche Projektwoche des Franz Sales Berufskollegs statt. Und auch diesmal konnten die Schüler und Studierenden zwischen vielen interessanten Themen auswählen. Von Handwerk bis Schauspiel, von Gesundheit bis Sprache spannten sich die Projekte.
Gesundheit und WohlbefindenVor allem für das Thema Gesundheit mit den Bereichen Fitness und Ernährung, aber auch Entspannung und Wohlbefinden interessierten sich viele Schüler und Studierende. Unter dem Motto „Fit durch die Ausbildung“ konnten sich die Teilnehmer mit dem Erlangen körperlicher Fitness durch gezieltes Bewegungstraining auseinander setzen. Nach intensivem Sporttreiben sollte dem Körper wieder ausreichend Energie in Form von ausgewogener und gesunder Nahrung zugeführt werden. Auch diesem Thema hat sich die Projektgruppe von Frau Kayadelen gewidmet. Frau Rosendahl, Frau Hempel und Frau Frings boten ebenfalls ein gesundheitsorientiertes Projekt an. So wurden Grundlagen der Ayurveda vermittelt, Entspannung durch Yoga sowie das Unterstützen des Wohlbefindens durch Ernährung. Die Schüler und Studierenden probierten raffinierte wie leckere Rezepte für Frucht- und Gemüsedrinks aus und erfuhren gleichzeitig welche Ernährung zu welchem Typ nach ayurvedischen Prinzipien passt. Schauspiel und KreativitätNeben der Gesundheit war das Thema Schauspiel von großer Bedeutung in der Projektwoche 2011. Eine Hörspielgruppe, eine Theatergruppe und eine Schattentheatergruppe wurden künstlerisch tätig. Frau Scheriau, die sich außerdem während der ganzen Woche um alle organisatorischen Fragen kümmerte, betreute die Hörspielgruppe, die spannende und lustige Hörspiele zu einem frei gewählten Thema entwarf. So ging es z. B. um eine Fußball-Reportage oder um eine Traumreise. Die von Frau Hüsselmann betreute Schauspielgruppe studierte in nur einer Woche einen Einakter mit dem Titel „Zwerg des Anstoßes“ ein und entwarf ein gelungenes Bühnenbild dazu. In dem Theaterstück ging es um einen überdimensionalen Gartenzwerg, der entfernt werden sollte, aber zunächst amtlicherseits genauestens unter die Lupe genommen werden musste. Trotz großen Lampenfiebers gelang der Gruppe eine ansprechende Aufführung. „Das Gespenst von Canterville“ spukte durch den Raum, in dem die Gruppe von Herrn Krabs an ihrer Schattentheater-Aufführung arbeitete. In der abschließenden Aufführung wurde das Publikum in das England des Oscar Wilde entführt und erlebte das Erlösen des Gespenstes mit.
Poetry Slam mit "Sebastian 23" als ExperteEin nicht alltägliches Projekt boten Frau Gille und Frau Hirsch den Schülern und Studierenden. Hier ging es um das Thema „Poetry Slam“. Poetry Slam ist ein moderner Dichterwettstreit, bei dem die Autoren zeitlich begrenzt und ohne Hilfsmittel ihre Texte vor einem Publikum vortragen können. Von humorvollen Kurzgeschichten über Spoken Word und Hip Hop bis hin zu gesellschaftskritischer Lyrik ist alles erlaubt und gewollt. In der Projektwoche unterstützte „Sebastian 23“, einer der bekanntesten Poetry Slammer Deutschlands, die Projektgruppe beim Entwickeln ihrer Texte. Auch gab er viele Tipps wie die Texte vor Publikum performed werden können. Zum Abschluss stellten die Schüler und Studierenden tolle Ergebnisse ihrer Arbeit vor.
Teufelsgeigen für "höllischen" LärmSchließlich gab es auch ein handwerklich orientiertes Projekt. Dieses wurde gemeinsam mit der Förderschule durchgeführt. Herr Papirnik konstruierte mit den Schülern seiner Werkstufe und einigen Schülern des Berufskollegs interessante Rhythmus-Musikinstrumente s. g. „Teufelsgeigen“, mit denen die Gruppe „höllischen“ Lärm gemacht hat. Am letzten Tag einer wirklich lebhaften Woche, erhielten alle Teilnehmer die Gelegenheit, ihre Ausarbeitungen einem großen Publikum vorzustellen. Besonders schön: auch die Schüler und Lehrer der Förderschule besuchten die Aufführungen der Projektgruppen und waren begeistert. Überschrift ![]() Inhalt
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