30.04.2010
Grundsteinlegung Kategorie: Pressemitteilungen, Wohnen
Das Franz Sales Haus erweitert sein Wohnverbundsystem durch ein neues Wohnheim in AltenessenBedarfsgerechte Betreuung für Menschen mit geistiger BehinderungSeit vielen Jahren engagiert sich das Franz Sales Haus für die gesellschaftliche Integration von Menschen mit geistigen Behinderungen. Schon mehr als 200 Menschen konnten bis heute erfolgreich in unterschiedliche Stadtteile von Essen eingegliedert werden, wo sie je nach Unterstützungsbedarf von Mitarbeitern des Franz Sales Hauses ambulant betreut werden. Um den individuellen Bedürfnissen gerecht zu werden, entstehen in vielen Stadtteilen „Wohnverbünde“. Diese bestehen jeweils aus einem Wohnheim, Außenwohngruppen, in denen sich die Bewohner auf ein möglichst selbstständiges Leben vorbereiten sowie Wohnungen, in denen selbstständige Menschen bedarfsgerecht betreut werden. Selbstständigkeit fördernEin solcher Verbund entsteht jetzt auch in Altenessen. Am Freitag wurde dafür auf dem Grundstück Bischoffstrasse/Ecke Basunestrasse der Grundstein für ein gemeindenahes Wohnheim für 20 erwachsene Menschen mit einer geistigen Behinderung gelegt. „Die neuen Wohnheime sind ein deutliches Zeichen dafür, dass die Menschen große Selbstständigkeit erlangen“, erläuterte der Vorstandsvorsitzende des Franz Sales Hauses, Prälat Heribert Stavinsky. Die meisten der künftigen Bewohner gehen einer Beschäftigung in Werkstätten für Menschen mit Behinderungen nach oder sind in anderen Betrieben tätig. „Es ist uns sehr wichtig, die Bewohner aktiv in den Ortsteil zu integrieren und das Leben im Stadtteil aktiv mitzugestalten“, betonte Direktor Günter Oelscher. „Die Stadt Essen schätzt die Arbeit des Franz Sales Hauses sehr“, lobte Bürgermeister Franz-Josef Britz bei seiner Rede. „Nach dem Aufbau des Sportzentrums Ruhr erhält das Franz Sales Haus auch für dieses Projekt die ausdrückliche Anerkennung der Stadt Essen.“ Im Herzen der GemeindeBis Mitte des nächsten Jahres soll das neue Wohnprojekt auf dem vom Bistum Essen erworbenen Grundstück abgeschlossen sein. Zusätzlich zu den zwei Wohnetagen (Baukosten rund 1,38 Mio. Euro), auf denen jeweils zehn Menschen leben werden, entstehen hier vier behindertengerechte Seniorenwohnungen (Baukosten rund 600.000 Euro). Im Dachgeschoss wird es zudem Gemeinschaftsräume z. B. für Veranstaltungen mit der Gemeinde und dem Wohnumfeld geben. Die künftigen Bewohner der Einrichtung profitieren zudem von einem Integrationsbüro, das für eine gute Vernetzung mit den Stadtteilaktivitäten sorgt, Menschen mit Behinderungen Hilfestellung leisten kann und gleichzeitig als Anlaufstelle für das regionale Umfeld dient. Die zahlreichen Anwohner aus dem Stadtteil, die zur Grundsteinlegung gekommen waren, meldeten sich ebenfalls zu Wort: „Wir freuen uns sehr auf das neue Wohnheim und darauf, dass wir endlich wieder einen Raum haben, in dem wir uns treffen können.“ Überschrift ![]() Inhalt
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