Behindertenhilfe

20.08. - 21.08.2020
Jeweils 09:00 – 16:30 Uhr (16 UE)

Bindungstheoretische Aspekte bei Menschen mit einer geistigen Behinderung

Zielgruppe: Mitarbeitende in Einrichtungen der Behindertenhilfe

Bindungsstörungen und die Bindungstheorie haben in den letzten Jahren eine Renaissance erlebt. Vor allem wurde durch aktuelle Hirnforschungsergebnisse die Wichtigkeit der frühen Eltern-Kind-Bindung neu aufgezeichnet. Auch in der Arbeit mit geistig behinderten Menschen werden die emotionalen Entwicklungsverzögerungen sowie der Bindungsbedarf immer mehr in den Fokus der Aufmerksamkeit gerückt. So sind geistig behinderte Menschen in nicht seltenen Fällen ihr Leben lang, bedingt durch ihre emotionale Entwicklungsverzögerung, auf eine konstante Anbindung an eine Person angewiesen. Daher besteht auch das erhöhte Risiko, dass geistig behinderte Menschen eine Bindungsstörung erlangen. Welche Eigenschaften sollte die Bindungsperson besitzen und wie sollte die Bindung aufgebaut werden, damit keine Bindungsstörungen entstehen?

Schwerpunkte:  Was ist die Bindungstheorie? ▪ Eine neue Definition der geistigen Behinderung und der Zusammenhang mit der Alltagsgestaltung ▪ Bedeutung der emotionalen Entwicklungsverzögerung ▪ Bindungstheorie, Bindungsqualitäten und Bindungsstörungen bei geistig behinderten Menschen ▪ Bindungsbedürfnis und emotionaler Entwicklungsstand ▪ Verhaltensauffälligkeiten als Resultat von Bindungsarmut und Bindungsstörungen ▪ Der Umgang mit Bindungsstörungen: Krisenmanagement und Vorbeugung

Referent: Peter Bandali, Diplom (RL) Pädagoge/Erziehungswissenschaftler

Veranstaltungsort: Tagungszentrum im Hotel Franz, Steeler Str. 261, 45138 Essen

Gebühr: 310,00 Euro


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