Psychiatrische Erkrankungen

13.12. - 14.12.2021
Jeweils 09:00-16:30 Uhr (16 UE)

Irre verständlich 4: Borderline und Traumasensibilität

Zielgruppe: Fachkräfte, die im Rahmen der beruflichen Rehabilitation mit Menschen mit psychischen Erkrankungen/Behinderungen arbeiten

Menschen mit einer Borderline-Persönlichkeitsstörung stellen Fachkräfte oft vor große Herausforderungen. Es ist schwer, mit scheinbar unverständlichem impulsivem Verhalten, mit emotionalen Achterbahnfahrten und Stimmungsschwankungen, aber auch mit selbstschädigendem Verhalten richtig umzugehen. Wie viel Beachtung soll man diesem Verhalten schenken? Was hilft den Betroffenen wirklich weiter? Fachkräfte sind wichtige Bezugspersonen für Menschen mit einer Borderlineerkrankung und müssen mit deren häufig wechselnden Wünschen nach Nähe und Distanz angemessen umgehen können.

Im Seminar wird erklärt, wie Borderlinestörungen entstehen und welche Strategien im Alltag wirklich hilfreich und wirksam sind. Dabei werden besonders bewährte Selbsthilfestrategien (Skills) vorgestellt, deren Anwendung Fachkräfte bei den Betroffenen anregen und unterstützen können. Wie kann mit der emotionalen Not der Klienten angemessen umgegangen werden? Wie kann ich mich abgrenzen, ohne zurückzuweisen? Was ist zu tun, wenn Klienten sich selbst verletzen?

Eine häufige Ursache von Borderline-Erkrankungen sind frühe Traumatisierungen. Im Seminar wird deshalb vorgestellt, wie Fachkräfte traumasensibel mit ihren Klienten umgehen können und wie Strukturen, Angebote und Maßnahmen für traumatisierte Klienten angemessen gestaltet werden können.

Referent: Petra Heise, Diplom-Psychologin

Veranstaltungsort: Tagungszentrum im Hotel Franz, Steeler Str. 261, 45138 Essen

Gebühr: 350,00 Euro


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