Eingliederungshilfe

16.01. - 17.01.2023
Jeweils 09:00-16:30 Uhr (16 UE)

Bindungstheoretische Aspekte bei Menschen mit einer geistigen Behinderung

Zielgruppe: Mitarbeiter:innen in Einrichtungen der Eingliederungshilfe

Bindungsstörungen und die Bindungstheorie haben in den letzten Jahren eine Renaissance erlebt. Vor allem wurde durch aktuelle Hirnforschungsergebnisse die Wichtigkeit der frühen Eltern-Kind-Bindung neu
aufgezeichnet. Auch in der Arbeit mit Menschen mit einer geistigen Behinderung werden die emotionalen Entwicklungsverzögerungen sowie der Bindungsbedarf immer mehr in den Fokus der Aufmerksamkeit gerückt. So sind Menschen mit einer geistigen Behinderung in nicht seltenen Fällen ihr Leben lang, bedingt durch ihre emotionale Entwicklungsverzögerung, auf eine konstante Anbindung an eine Person angewiesen. Daher besteht auch das erhöhte Risiko, dass sie eine Bindungsstörung erlangen.
Welche Eigenschaften sollte die Bindungsperson besitzen und wie sollte die Bindung aufgebaut werden, damit keine Bindungsstörungen entstehen?

Schwerpunkte: Was ist die Bindungstheorie? ▪ Eine neue Definition der geistigen Behinderung und der Zusammenhang mit der Alltagsgestaltung ▪ Bedeutung der emotionalen Entwicklungsverzögerung ▪ Bindungstheorie, Bindungsqualitäten und Bindungsstörungen Menschen mit einer geistigen Behinderung ▪ Bindungsbedürfnis und emotionaler Entwicklungsstand ▪ Verhaltens-auffälligkeiten als Resultat von Bindungsarmut und Bindungsstörungen ▪ Der Umgang mit Bindungsstörungen: Krisenmanagement und Vorbeugung

Referentin:  Peter Bandali, Diplom (RL) Pädagoge/Erziehungswissenschaftler

Veranstaltungsort: Tagungszentrum im Hotel Franz, Steeler Str. 261, 45138 Essen

Gebühr: 325,00 Euro


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