Bildung |

Klimaschutzpreis für den Klosterberghof

Unser Bio-Bauernhof wurde von innogy und der Stadt Essen für sein nachhaltiges Engagement ausgezeichnet.

Oberbürgermeister Thomas Kufen (links) übergab den Preis an Dr. Ann-Katrin Glüsing, Geschäfsführerin der Franz Sales Werkstätten, Michael Lampey, Leiter Technischer Dienst, und Landwirtschaftsmeister Andreas Martens vom Klosterberghof.

Oberbürgermeister Thomas Kufen (links) übergab den Preis an Dr. Ann-Katrin Glüsing, Geschäfsführerin der Franz Sales Werkstätten, Michael Lampey, Leiter Technischer Dienst, und Landwirtschaftsmeister Andreas Martens vom Klosterberghof.

Der Klosterberghof der Franz Sales Werkstätten hat beim diesjährigen Essener Klimaschutzpreis den ersten Platz belegt. Der Bio-Bauernhof arbeitet konsequent daran, seinen ökologischen Fußabdruck zu verkleinern. Dieses Engagement wurde nun mit dem Klimaschutzpreis belohnt, den innogy und die Stadt Essen gemeinsam vergeben.

Eine große Photovoltaikanlage auf dem Stalldach und zwei moderne Stromspeicher in der Scheune zur eigenen Energieversorgung, eine Wegbeleuchtung mit sparsamen LEDs, ein Hühnermobil, energiesparende Geräte im Hofladen und eine Bio-Landwirtschaft mit ökologischem Anbau und artgerechter Tierhaltung: Das vielseitige Konzept des Klosterberghofs, das ganz auf Nachhaltigkeit ausgerichtet ist, hat die Jury überzeugt. In seiner Laudatio freute sich Oberbürgermeister Thomas Kufen, dass hier die Nachhaltigkeit von Menschen mit und ohne Behinderung gelebt wird.

Die Kombination aus dem Einsatz moderner Technik und traditioneller Maßnahmen von der Regenwasserzisterne bis zu Nistkästen und Streuobstwiesen, die dem Artenschutz dienen, zeigt die Bandbreite der Aktivitäten. Für die Verwendung des Preisgeldes in Höhe von 2.500 Euro gibt es schon viele Ideen auf dem Klosterberghof. Unter anderem soll es bald ein Hofcafé geben, damit der Bauernhof noch mehr zum inklusiven Treffpunkt am grünen Stadtrand Essens wird.

Alle Infos zum Klosterberghof gibt es hier.